Klimaschutz in Herzebrock-Clarholz
Um den sich weiter verschärfenden globalen Klimawandel sowie den ständig steigenden Energiekosten entgegenzutreten, führt die Gemeinde Herzebrock-Clarholz seit mehreren Jahren ein Energiesparprojekt im Rathaus und seit 2007 auch in den Schulen und Sportstätten durch. Überwiegend aufgrund des geänderten Nutzerverhaltens konnten bisher jährlich die CO2-Emissionen um mindestens 10 % reduziert werden. Außerdem wurde gezielt damit begonnen, durch umfassende Bestandaufnahmen den energetischen Ist-Zustand der öffentlichen Gebäude zu ermitteln und einen Maßnahmenkatalog für die energetische Sanierung aufgestellt.
Durch Förderung der Bundesregierung wurde es jetzt möglich, für den Großteil der öffentlichen Gebäude ein Klimaschutz-Teilkonzept erstellen zu lassen, mit dem Ziel den energetischen Zustand der Gebäude zu optimieren. Mit Unterstützung eines kompetenten Fachbüros wird außerdem ein Energiemanagement für alle kommunalen Liegenschaften aufgebaut.
Durch die sukzessive Umsetzung der aus dem Klimaschutzkonzept sich ergebenden energetischen Sanierungsmaßnahmen sollen sich der Energieverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß der kommunalen Gebäude weiter reduzieren und damit ein Beitrag zum globalen Klimaschutz geleistet werden. Gefördert wurde die Erstellung des Klimaschutzkonzeptes mit 80 Prozent der entstehenden Kosten im Rahmen der "Nationalen Klimainitiative" durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich.
Ansprechpartner für das Klimaschutzkonzept und das Energiemanagement:
Gemeinde Herzebrock-Clarholz, Fachbereich I - Allgemeine Verwaltung und Finanzen
Am Rathaus 1, 33442 Herzebrock-Clarholz
Ursula Langer-Theis, Tel. 05245 / 444-168, Fax 05245 / 444-137
E-Mail
Eine Zusammenfassung des Klimaschutzkonzepts steht als Download unter nachfolgendem Link zur Verfügung.
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Klimaschutzkonzept für Herzebrock-Clarholz - Zusammenfassung
(pdf, 0,81 MB)
Projektdaten:
| Titel | KSI Klimaschutzkonzept Herzebrock-Clarholz - Teilkonzept Gebäude |
| Laufzeit | 01.05.2009 - 31.03.2010 |
| Förderkenn-zeichen | 03KS0133 |
| Fördermittelgeber | Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und reaktorsicherheit www.bmu.de/klimaschutzinitiative |
Projektträger:
Forschungszentrum Jülich GmbH, Projektträger Jülich (PtJ), Außenstelle Berlin
www.fz-juelich.de/ptj-berlin
Erstellung des Klimaschutzkonzeptes:
e&u energiebüro GmbH, Markgrafenstr. 3, 33602 Bielefeld;
Michael Brieden-Segler, Tel. 0521 / 17 31 44
E-Mail 
Stichwort: Nationale Klimainitiative
Die "Nationalen Klimaschutzinitiative" des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgase und CO2-Emmissionen bis 2020 um bis zu 40 % unter das Niveau von 1990 abzusenken. Dazu sollen die vorhandenen Potenziale zur Treibhausgasminderung kostengünstig und in der Breite erschlossen werden sowie innovative Modellprojekte vorangebracht werden.
Dazu wurden seit Juni 2008 bisher 6 Förderprogramme für Verbraucher, Wirtschaft und Kommunen veröffentlicht. Unter anderem werden Kommunen bei der Erstellung von umfassenden Klimaschutzkonzepten oder Teilkonzepte, wie zum Beispiel integrierte Wärmenutzungskonzepte oder Klimaschutzkonzepte für Liegenschaften, unterstützt.
URL: http://www5.herzebrock-clarholz.de/010/sr_seiten/artikel/112100100000002893.php
Erstellt: 27.08.2009
Letze Änderung: 09.06.2010
Druckdatum: 09.09.2010

